Dienstag, 26. Februar 2019

wJD: auf Kante genäht bei der Fahrt nach Perl


Das letzte tapfere Aufgebot zu Gast in Perl

Von Carsten Heyner

Das Spiel gegen unsere Freunde aus Perl startete nach einigen Unwägbarkeiten im Vorfeld. So musste ob des engmaschigen Plans ein Ausweichtermin gefunden werden, da die Masse der VTZ-Mädels-Trainer sich am eigentlichen Spieltag auf einer Fortbildung befunden hatte. Doch die Perler Verantwortlichen haben dankenswerter Weise den Sonntag angeboten, welchen wir auch unbedingt wahrnehmen wollten. Leider mussten unsere Mädels einige kranke und bereits im Winterurlaub befindliche Spielerinnen ersetzen, so dass wir mit lediglich 7 Spielerinnen die Reise nach Perl antreten konnten. Keine Auswechselmöglichkeit zu haben ist für den Coach auf der einen Seite dankbar, aber für die Spielerinnen war es extrem fordernd.

Doch die Mädels begannen stark und konzentriert. Man merkte Ihnen an, dass das Spiel gewonnen werden sollte. Das Prunkstück, unsere Abwehr mit der starken Lea im Tor, machte wieder mal eine starke Partie. Wir bekamen guten Zugriff und konnten beim Gegner den einen oder anderen Ballverlust erzwingen. Die daraus resultierenden Tempogegenstöße wurden stark verwandelt. Im Angriff zeigte sich vor allem Zoe an diesem Sonntag bestens aufgelegt und steuerte insgesamt 11 Treffer zum Erfolg bei. Aber auch alle anderen Mädels durften sich in die Torschützenliste eintragen. Zur Halbzeit führten wir bereits mit 16:9.

Am Anfang der 2. Halbzeit hatten wir einen kleinen Bruch im Spiel, wir verteidigten nicht mehr mit letzter Konsequenz und im Angriff nahmen wir uns zu viele unvorbereitete Würfe. Erst nach der Auszeit war die Konzentration unserer Girls wieder voll da und wir konnten den Sieg ungefährdet nach Hause bringen. Am Ende lautete das Ergebnis 27:16 für unsere Mädels.

Alle Mädchen mussten heute über die kompletten 40 Minuten gehen und haben diese Herausforderung bravourös gemeistert. Die nun folgende Ferienwoche, habt Ihr Euch alle redlich verdient!

Ein großer Dank geht von mir auch an meine Co-Trainerinnen in diesem Spiel: mit Aalyah und Tessa aus unserer weiblichen C1-Jugend, konnte eigentlich auch gar nichts schief gehen.

In diesem Sinne, wünsche ich Euch allen erholsame Ferien und bis zum 06.03.2019 wieder in der Halle.

Sonntag, 24. Februar 2019

wJE: Schönes Auswärtsspiel in Quierschied

Zweiter Sieg in der Rückrunde


Eine Woche nach dem unschönen Pokalfinale fuhr die E-Jugend in die Taubenfeldhalle nach Quierschied, um sich dort in der Rückrunde mit den Mädchen aus Merchweiler zu messen. Diesmal waren alle Spielerinnen an Bord und sogar Nachwuchsspielerinnen waren dabei, zum Teil zum Zuschauen, aber auch schon zum Mitspielen. Die Gegnerinnen sind inzwischen gut bekannt, man kennt sich aus vielen Partien und einige Spielerinnen haben sogar schon feste Deckungspartner. Das führt zwar während des Spiels ab und zu zu kleineren Stressmomenten, weil in einigen Duellen natürlich ordentlich Ehrgeiz steckt, aber man weiß wenigstens, worauf man sich einstellen kann.

Unser Team kam heute sehr gut ins Spiel und nach anfänglich ausgeglichener Partie zogen die Mädchen Tor um Tor davon und konnten schon zur Pause eine 14:3-Führung für sich verbuchen. Das könnte den Eindruck erwecken, man habe den Gegner dominiert, aber dem war nicht so. Die Merchweiler Mädchen haben gut gespielt, fanden aber in Diana immer wieder ihre Meisterin, die heute die Bälle so pariert hat, wie man das von ihr kennt. Deswegen fiel das Ergebnis auch insgesamt in der Differenz etwas zu hoch aus und spiegelt nicht das wahre Können der Gegnerinnen wieder.

Nach der Halbzeitpause durfte auch Chantal einmal einige Minuten pausieren und die Trainer stellten die Spielerinnen auf dem Feld einmal auf ganz ungewohnte Positionen. So wurden Eliza und Lotta in die Mitte zusammen mit Timea platziert, wohingegen Chantal später einmal als Linksaußen wuseln durfte. Sima etablierte sich konstant als Kreisanspielstation und selbst unser Nesthäkchen Hanna rannte munter die rechte Außenbahn auf und ab. So kamen also auch einmal die jüngeren Spielerinnen ausgiebig zum Zug und auf der Gegenseite wechselten die Merchweiler auch ihren Nachwuchs ein, sodass sich die Mannschaften tatsächlich ein schönes Handballspiel lieferten, das am Ende mit 24:4 zugunsten der VTZ endete.

Auch insgesamt war das Spiel heute von einer sehr angenehmen Atmosphäre geprägt. Der Schiedsrichter war ruhig und souverän und dennoch einleuchtend für die jungen Mädchen in seinen Weisungen. Wenn es mal etwas zwischen den Trainern zu "meckern" gab, wurde das rasch und unkompliziert hin- und hergeworfen und - nach Möglichkeit - sofort behoben. Und auch das Publikum war ausnehmend positiv eingestellt und unterstützte die Mädchen auf diese Weise beidseits nach positiven Aktionen mit entsprechendem Beifall. Aus meiner Sicht also ein sehr gelungener Vormittag für die beteiligten Mädchen.

Samstag, 23. Februar 2019

wJC1: Auswärtssieg in Wittlich

Pflichtsieg in Wittlich oder "Same procedure as every week"!

Von Alexander Gauch

Mit zwei verdienten Punkten im Gepäck kehrten die C1-Girls von ihrem Auswärtsspiel in Wittlich zurück. Wie in den vergangenen Spielen begann die Partie sehr schleppend aus VTZ-Sicht. Wenig Spielfluss, ungenaue Abschlüsse und eine löchrige Deckung ließen den Außenseiter aus der Südeifel lange im Spiel bleiben. So stand es zum Erstaunen der mitgereisten Eltern im schönen Wittlicher Eventum nach 22 Minuten 11:11.

Die Halbzeitpause tat der Heyner-Sieben erneut gut. Denn wieder kamen die in schwarz gekleideten Saarpfälzerinnen wie verwandelt zurück auf die Platte und konnten das Match mit einem 9:3-Lauf bis Minute 35 vorentscheiden. Die Abläufe im Angriff klappten nun besser, schöne Kreisanspiele und mehrere Tempogegenstöße führten zu tollen Treffern. Am Ende fiel auch die 30-Tore-Marke und mit 32:21 ging es - für einige mit verdientem Zwischenstopp beim "Goldenen M" - zu später Stunde auf den Nachhauseweg.

Die Qualität in der Breite des Kaders zeigt eine erneut beeindruckende Statistik. Alle eingesetzten Feldspielerinnen konnten sich mit mindestens 2 Toren in die Torschützenliste eintragen. Trotz der zähen ersten Hälfte gebührt den Girls ein Sonderlob, war doch der Tag mit Schule, langer Anreise und später Anwurfzeit mehr als anstrengend. Umso mehr kann sich die Truppe auf die Schul- und handballfreie Ferienwoche freuen.


















Freitag, 22. Februar 2019

Handball-Aktionstag in der Grundschule

Handball-Aktionstag an der Pestalozzi Grundschule

Von Adnan Carkadzija

Wie auch schon im vergangenen Jahr waren wir für die VTZ an Grundschulen unterwegs, um Werbung für den Handballsport zu machen und den Kids Kontakt zu uns und unserem Verein zu ermöglichen. Neue Kinder in die Hallen zu bringen, gehört ebenso wie das Trainieren dieser zu den Aufgaben von uns Jugendtrainern. Denn ohne neue Spielerinnen und Spieler wird es auch für uns in der Zukunft immer schwerer, spielfähige Jugendmannschaften in den Spielbetrieb zu bekommen. Deshalb haben wir es uns wieder einmal zur Aufgabe gemacht, die Grundschulen in Zweibrücken zu besuchen und für unseren Verein und den Handballsport zu werben. Den Anfang machten wir in der Pestalozzi Grundschule.

Pünktlich um 8:00 Uhr trafen wir uns in der Sporthalle der Schule. Mit von der Partie waren Robin Schweitzer und ich, verstärkt durch Andreas Grub, der seinen freien Tag nutzte, um bei der tollen Aktion dabei sein zu können.

Nach dem Eintreffen der Kids und der Begrüßung mit unserer Vorstellung starteten wir die gemeinsame Aufwärmphase mit Musik im Hintergrund. Sichtlich erfreut sprangen die knapp 40 Kinder in der Halle umher. Danach wurden die Kids in Gruppen eingeteilt und auf 4 verschiedene Stationen verteilt. Mit handballspezifischen Übungen ging es dann im 10-Minuten-Takt durch den Parcours. Man konnte den Mädchen und Jungen ansehen, wieviel Spaß sie dabei hatten. Mit einem Spiel 3 gegen 3 beendeten wir die zwei Stunden Handball letztlich.

Bei der Verabschiedung der Kids überreichten wir jedem Kind noch Schaumküsse zur Belohnung und einen Infobrief für die Eltern, auf dem unsere Trainingszeiten vermerkt waren. Zuletzt wurde noch ein Abschlussfoto gemacht. Ein toller Morgen ging zu Ende und auch wir Trainer hatten viel Spaß mit den Kindern.

Vielen Dank an die Pestalozzi Grundschule für ihre Mitwirkung und Unterstützung. Ein Dankeschön auch an Andreas und Robin für ihre Arbeit. Weiter Schulen werden folgen. Wir hoffen, dass wir viele der Kinder bald in der Halle begrüßen dürfen. In diesem Sinne, wünsche ich euch noch eine schöne Zeit, bis bald und viele Grüße!




Montag, 18. Februar 2019

wJE: Pokalfinale mit 3. Platz

wJE: Dritter Platz im Pokalfinale

Heute ging die Reise einmal wieder nach Marpingen zum wie immer sehr gut organisierten Pokalfinale. Immerhin neun Spielerinnen haben wir zusammenbekommen, sodass auch ein bisschen Auswechselpotential vorhanden war. Der erste Gegner war die JSG Saarbrücken West, gegen die wir schon vor Wochenfrist ein enges Spiel in der Saarlandliga zu bestreiten hatten. Die vom Gegner praktizierte Einmanndeckung wurde diesmal vorab bei der Turnierleitung und bei der Schiedsrichterin moniert, aber wie immer wurde es nicht konsequent unterbunden. Dennoch gab es diesmal mehr Freiräume im Spiel und nach knappem Halbzeitergebnis von 6:5 konnten wir am Ende einen 12:6-Sieg verbuchen. Das sollte aber auch der letzte Sieg des Tages bleiben.

Nach ca. 25 Minuten Pause stand gleich das nächste Spiel gegen den TV St. Wendel an, gegen die wir bereits im Pokalhalbfinale gespielt hatten. Nachdem wir zur Halbzeit noch 7:6 geführt hatten, ging das Spiel dann mit 11:8 verloren. Wieder wurde Chantal einzelgedeckt, was den Schiedsrichter nicht interessierte, der aber stattdessen Chantal mit einer Zwei-Minuten-Strafe auf die Bank schickte, als die entnervt die ständig ab dem eigenen Strafraum an ihr klebende Gegenspielerin wegstieß. Dass sie dann in der zweiten Halbzeit ständig gefoult wurde, ohne dass das konsequent geahndet wurde, versorgte schon dieses Spiel mit einem komischen Beigeschmack. Nichtsdestotrotz haben die wendigen Spielerinnen aus St. Wendel diesmal den effektiveren Zug zum Tor gefunden, was man bei gleichzeitig mehrfach indisponierter VTZ-Abwehr einfach akzeptieren musste.

Dennoch hätte das Finalturnier bei einem abschließenden Sieg gegen Marpingen sogar noch gewonnen werden können, aber wenn man nicht nur gegen gut kombinierende Gegnerinnen, sondern diesmal auch so offensichtlich gegen den Schiedsrichter spielen muss, ist irgendwann einfach die Grenze des Hinnehmbaren erreicht. Technische Fehler (Fuß, Schrittfehler) wurden beim Gegner reihenweise nicht gepfiffen, bei uns schon; während nach Fouls der Vorteil des Gegners samt Torerfolg nicht abgepfiffen wurde, geschah dies bei uns regelmäßig; gebotene Verwarnungen wurden nicht verteilt trotz eindeutiger entsprechender Verstöße; Einzeldeckung? Ach wen interessiert‘s denn… Zur Halbzeit stand es noch 5:5. Als dann Chantal wieder einmal böse erwischt wurde, Andreas deswegen zu ihr aufs Feld musste und dabei den Schiedsrichter dezent an seine Schutzpflichten gegenüber den Spielerinnen erinnert hat, starteten tatsächlich Eltern von der Tribüne aus ein Buh- und Pfeifkonzert. Reaktion des Hallensprechers? Keine, ganz schwacher Auftritt. Und ganz schlimm für die Mädchen auf dem Spielfeld. Das Endergebnis lautete dann auf 11:8 für Marpingen. Aber auch hier: die spielstarke Marpinger E-Jugend ist zu Recht Pokalsieger geworden, herzlichen Glückwunsch! Denn auch in diesem Spiel häuften sich bei der VTZ die individuellen Fehler und ein richtiger Spielfluss kam nicht zustande. Aber bei einem E-Jugend(!)-Finalturnier mit solchen äußeren Widrigkeiten kämpfen zu müssen, ist für die Mädchen ganz bitter, die auch zu Recht über den Turnierverlauf frustriert waren.